Seite XXXIV                                                                                                   Jainismus Inhalt gesamte Vorlesung                                                              Âkârâga Sûtra und Kalpa Sûtra

der Gainas, so ist sie immer vor dem Geist der Autoren der heiligen Bücher, wenn sie die spirituelle Laufbahn der Heiligen beschreiben[1]. Aber wir suchen vergeblich nach etwas Analoge, in den Buddhistischen Schriften. Wir könnten die Beispiele der Unterschied zwischen den grundlegenden Lehren von beiden Sekten vervielfachen, aber wir verzichten davon, denn wir befürchten die die Geduld des Lesers mit einer Aufzählung von all diesen Fällen zu ermüden. Diese Grundsätze wie sie die Gainas mit den Buddhisten teilen, haben beide Sekten gemeinsam mit den Brâhmanischen Philosophen, z. B. der Glaube an die Erneuerung von Seelen, die Theorie des Karman, oder Verdienst und Verschulden die sich aus früheren Handlungen ergeben, welche sich in dieser oder einer anderen Geburt auswirken, die Überzeugung, dass durch perfektes Wissen und gutes Verhalten der Mensch die Notwendigkeit vermeiden kann, immer wieder geboren  zu werden, &c. Selbst die Theorie, dass seit jeher Propheten (Buddhas oder Tîrthakaras) die gleichen Dogmen proklamiert und den untergehenden Glauben erneuert haben, hat seine Brâhmanische Entsprechung in den Avatâras von Vishnu. Daneben ist eine solche Theorie eine notwendige Folge sowohl des Buddhistischen als auch Gaina Glaubensbekenntnisses. Für das, was Buddha oder Mahâvîra enthüllt hatten, wurde natürlich durch die Anhänger von beiden als Wahrheit und die einzige Wahrheit betrachtet; diese Wahrheit muss vom Zeitanfang existiert haben, wie die Veden der Brâhmanen; aber könnte die Wahrheit unbekannt geblieben sein während ein unendlicher Raum von Zeit vergieng, vor dem Auftreten des Propheten? Nein, würde der fromme Gläubige in Buddhismus oder Gainism antworten, das war unmöglich; aber der wahre Glaube wurde in verschiedenen Epochen von unzähligen Propheten offenbart, und so wird es in der Zeit sein die kommt. Die Theorie der ehemaligen Propheten scheint daher, eine natürliche Folge von beiden Religionen zu sein; zudem war es nicht ganz unbegründet auf Tatsachen, zumindest im Hinblick auf die Gainas. Accordingly the Nirgranthas were probably an old sect at the time of Buddha, and Nâtaputta only the reformer of the G aina church, which may have been founded by the twenty-third Tîrthakara, Pârsva. Denn in den Nirgranthas ist in den buddhistischen Schriften nie als neu aufspriessende Sekte gesprochen worden, noch von Nâtaputta als ihren Gründer. Folglich waren die Nirgranthas wahrscheinlich eine alte Sekte in der Zeit des Buddha, und Nâtaputta nur der Reformer der Gaina Kirche, die gegründet worden sein kann vom dreiundzwanzigsten Tîrthakara, Pârsva. Aber was erstaunlich scheint, ist die Tatsache, dass die Gainas und Bauddhas haben fast auf die

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[1] jeder Leser der sich mit seinem Herzen mit den Schriften der Gainas befasst, wird genauso in seinen Bann gezogen, dass er sich fragen muss, welche Religion ihm eine bessere Anleitung geben könnte als diese. Wenn man nur logisch überlegt ist bei Einhaltung all dieser Richtlinie unsere Welt wieder intakt ohne dass wir das Übernatürliche noch brauchen würden, was wir dann immer noch sehen wenn es da ist, doch bis dahin ist dem Umweltschutz, Tierschutz, Pazifismus, Amnesty International etc. Genüge getan [ΑΏ]