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Zusätzliche Anmerkung.

Ich kann hier noch eine Bemerkung über die Parabel von den drei Händlern hinzufügen, siehe Uttarâdhyayana S. 29 f., welche mit Matthäus xxv. 14 und Lukas xix. 11 übereinstimmt. Es scheint jedoch, eine noch größere Ähnlichkeit mit der Version des Gleichnisses im Evangelium nach den Hebräern gehabt zu haben, wie aus der folgenden Passage aus Eusebius' Theophania (ed. Migne's Patrologia Graeca, iv. 155) ersichtlich wird, übersetzt von Nicholson, "Das Hebräerevangelium (The Gospel according to the Hebrews London, 1879): Das Evangelium, welches zu uns in hebräischen Buchstaben kommt, hat die Bedrohung nicht gegen den Verstecker gerichtet, sondern gegen das verlassene „liver“[1]. Denn es hat drei Knechte, einer, welcher die Substanz mit Huren und Flöten-Frauen verschwendete, einer welcher vervielfacht, und einer, welcher das Talent verbarg: einer wurde akzeptiert, einer nur getadelt, und einer im Gefängnis eingesperrt. " Ich verdanke dieses Zitat meiner Kollegin Arnold Meyer.

In Betrachtung genommen (1), dass die Gaina-Version nur die wesentlichen Elemente des Gleichnisses enthält, das in den Evangelien in eine ganze Geschichte entwickelt wurde, und (2), dass es ausdrücklich in der Uttarâdhyayana VII, 15 angegeben ist, dass "dieses Gleichnis ist vom gewöhnlichen Leben genommen ist:" Ich halte es für wahrscheinlich, dass das Gleichnis von den drei Kaufleuten in Indien erfunden wurde, und nicht in Palästina[2].

HJ

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[1] im engl. Text ‚liver’, habe keine geeignete Übersetzung des Wortes präsent  [ΑΏ, 2009 a.D.]

[2] Das Hebräerevangelium, zu den apokryphen Schriften von der kath. Kirche verbannt; ca. 140 n.Chr. angesiedelt, von Eusebius Sophronius Hieronymus (347-30.09.420 n.Chr. Heiliger, auch von den Orthodoxen Christen anerkannt; seine Bibelversion ist immer noch wichtig im Katholizismus [stellt sich die Frage, warum von ebendiesem das Hebräerevangelium ausgeklammert wird]) als das ursprüngliche Matthäus Evangelium bezeichnet, fand bei den Judenchristen im 2. u. 3. Jh. n.Chr. Anwendung.

Wenn diese Worte also nachträglich in den Mund von Christus gelegt worden sind, hinterfragt sich, was genau wahr dahinter ist und was man noch vom N.T. glauben kann, oder Christus muss einige Jahrhunderte vor Christus gelebt haben, oder ist identisch mit Krshna ( etymologische Wortähnlichkeit!) oder sonst einem indischen Heiligen wie z.B. Mahâvîr oder Buddha. [ΑΏ, 2009 a.D.]