SEITE 326 Jainismus gesamtes Kapitel Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Sûtrakritâṅga Sûtra
Pfad, der den Menschen heilsam ist. Daher (sollte er denken): dies ist für mein Bestes, dass diejenigen, die wissen, mich richtig stellen. (10)
Nun, wer seinen Weg verloren hat, sollte ihn mit allen Ehren behandeln, der (ihn) nicht (verloren) hat. Dieses Gleichnis ist vom Propheten erklärt worden. Erfahren habend, was recht ist, sollte man es ausüben. (11)
Wie ein Führer in einer dunklen Nacht den Weg nicht findet, da er ihn nicht sieht, aber den Weg erkennt, wenn es durch den Aufgang der Sonne hell geworden ist; (12)
So ein Neuling, der das Gesetz nicht gemeistert hat, das Gesetz nicht kennt, nicht erweckt ist; aber er es nachher durch die Worte der Ginas gut kennt, wie mit seinem Auge (der Wanderer den Weg) nach Sonnenaufgang (sieht). (13)
Immer zurückhaltend in Bezug auf bewegliche und unbewegliche Wesen, die nach oben, unten, und auf Erden sind, sollte (ein Mönch) umherwandern, keine feindlichen Gedanken (gegen sie) unterhaltend und standhaft (in Selbst-Kontrolle) sein. (14)
Zur rechten Zeit kann er eine Frage zu Lebewesen an einen ein gut verhaltenden (Mönch) stellen, der wird das Verhalten der Tugendreichen erklären, und was er hört, sollte er befolgen und in seinem Herzen horten, denkend, dass es die Lehre der Kêvalins ist. (15)
In dieser (Gesellschaft des Lehrers) lebend und (sich selbst oder andere Wesen) in den drei Arten (nämlich in Gedanken, Worten, und Handlungen) schützend, (erhält) er Frieden und die Vernichtung (der Sünden), wie sie sagen. So sprechen diejenigen, die die drei Welten kennen, und sie begehen nicht wieder Fehler! (16)
Durch Hören der gewünschten Wahrheit bekommt ein Mönch glänzende Ideen und wird ein kluger (Lehrer); begehrend das höchste Gut und Askese und Schweigen ausübend,
nächste SEITE 327