SEITE 396 Jainismus gesamtes Kapitel Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Sûtrakritâṅga Sûtra
hinunter bis zu) wächsend darauf (oder in) den belebten oder unbelebten Körpern von mannigfaltigen beweglichen oder unbeweglichen Geschöpfen wie dieser (Wasser)-Körper[1], welcher durch Wind erzeugt wird, verdichtet durch Wind und herumgetragen vom Wind; es geht nach oben, wenn es einen Aufwind gibt, es geht nach unten, wenn es einen Fallwind gibt; es geht in horizontaler Richtung, wenn es horizontalen Wind gibt, (seine Arten sind) Reif, Schnee, Nebel, Hagel, Tau und Regen. Diese Wesen ernähren sich von den Körperflüssigkeiten dieser mannigfaltigen beweglichen und unbeweglichen Geschöpfen, usw. Und die Körper dieser (Wasser-Leben, nämlich) Reif, usw., erzeugt durch vielfältige bewegliche oder unbewegliche Geschöpfe, sind von vielfältigen Farben, (usw., wie oben)[2]. (30)
Und wieder ist es von alters her gesagt worden: einige Wesen, im Wasser geboren, (usw., alle ähnlich wie in § 1, bis hinunter zu) ans Licht kommen in Wasser(-Körper) im Wasser erzeugt durch vielfältige bewegliche oder unbewegliche Wesen. Diese Wesen ernähren sich von den Körperflüssigkeiten des Wassers (-Körpers) erzeugt durch vielfältige bewegliche und unbewegliche Geschöpfe. (Der Rest ähnlich wie oben.) (31)
Und wieder ist es von alters her gesagt worden: einige Wesen, im Wasser geboren, (usw., alles ähnlich wie in § 1, hinunter bis zu) ans Licht kommen in Wasser-Körpern, erzeugt durch andere Wasser-Körper. Diese Wesen ernähren sich von den Körperflüssigkeiten jener anderen Wasser-Körper erzeugt durch Wasser-Körper. (Der Rest ähnlich wie oben.) (32)
Und wieder ist es von alters her gesagt worden: einige Wesen, im Wasser geboren, (usw., alles ähnlich wie in § 1, hinunter bis zu) ans Licht kommen als bewegliche Geschöpfe im Wasser,
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[1] Es gibt anscheinend kein Prädikat in diesem Satz.
[2] Dieser Absatz gibt die "wissenschaftliche"*) Erklärung der Art und Weise, durch die Wasser-Körper oder die Körper der Wasser-Leben durch Wind erzeugt werden. *) Die Menschen sollen alles Leben als Leben erkennen und nicht töten um sich davon zu ernähren. Sogar Erde Kies, Edelsteine, Halbedelsteine, Elemente, usw. sind beseelt, s. Vers 36. Dieser Umstand lässt erkennen, dass man sie nicht als Eigentum besitzen kann und schonend mit Ihnen gemäss den Verhaltensregeln umgegangen werden muss. Die Umwelt bleibt so nachhaltig in Takt und als Mensch bleibt man demütig gegenüber allem Lebenden; Erde; Luft; Wasser, Bodenschätzen und den Lebewesen gegenüber. Zu verstehen, was alles Leben ist, und dann bewusst zu sein, was man nicht töten darf um sich davon zu ernähren. Im Nîrwana gibt es kein Töten von Mensch an Mensch oder anderen Lebewesen. Nîrwana muss auf Erden von Menschen erschaffen werden. Egal wie viel Wiedergeburten man erleiden muss, bis man selbst begreift. ΑΏ