SEITE 422 Jainismus gesamtes Kapitel Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Sûtrakritâṅga Sûtra
verlassen, werden sie in Körpern von beweglichen geboren werden, und wenn sie die Körper von beweglichen Wesen verlassen, werden sie in Körpern von unbeweglichen geboren werden. Wenn sie in den Körpern von unbeweglichen Wesen geboren sind, ist es keine Sünde, sie zu töten." (6)
"(Aber wenn sie ihn machen zu verzichten), auf Verletzung von Geschöpfen, welche zur Zeit, bewegliche Wesen sind, ausser auf die Anordnung (von einer etablierten Behörde) – wie der Haushaltsvorstand bewirkte einen der gefangenen Diebe, freigelassen zu werden -- (wenn sie dieses Gelübde nehmen), diejenigen, die diesen Verzicht machen, machen einen guten Verzicht; diejenigen, die bewirken, diesen Verzicht gemacht zu haben, bewirken einen guten Verzicht gemacht zu haben; in einen anderen bewirken diesen Verzicht gemacht zu haben, lösen sie ihre eigene Behauptung auf. Obwohl auf diese Weise[1] ein fehlerfreier Ausdruck gefunden wird, veranlassen einige (Mönche) aus Zorn oder Gier den Haushaltsvorstand den Verzicht (ohne die notwendige Einschränkung) zu machen. Ist nicht diese unsere Interpretation richtig? O langlebiger Gautama, anerkennst du es?" (7)
Und so sprach Gautama zu Udaka, dem Sohn von Pêdhâla: "O langlebiger Udaka, wir anerkennen es sicher nicht. Die Sramanas oder Brâhmanas wollte die so sagen, reden so, verkünden so, und erklärenso, sprechen nicht als Sramanas oder Nirgranthas, sie sprechen schädliche Rede. Sie täuschen Laien. Sie machen alle Gelübde für nichtig unternommen um besondere lebende Wesen zu schonen[2]. Warum sage ich das? Wesen gehören
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[1] D.h. durch die Bestimmung des beweglichen Wesens als Wesen, die zur Zeit bewegliche sind.
[2] Z.B. wenn ein Mann schwört, keinen Brâhmana zu töten (und nicht die Einschränkung "zur Zeit" anfügt), so kann er keine Menschen oder Tier welches auch immer töten, denn die Seele dieses Menschen oder Tieres kann in der Vergangenheit ein verkörperter Brâhmana gewesen sein.