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Trinken, Essen, oder irgendwelche Leckereien und Gewürze; er der nicht zornig ist bei solchen Vorfällen, er ist ein wahrer Mönch. (11)

Wenn ein Mönch irgendwelche Speisen und Getränk, oder Leckereien und Gewürze erhält, und kein Mitleid fühlt (an einem kranken Gefährten-Mönch) in Gedanken, Worten und Taten, (dann ist er nicht ein wahrer Mönch)[1]; aber wenn er seine Gedanken, Worte und Handlungen unter strenger Disziplin hat, dann ist er ein wahrer Mönch. (12)

Geschirr-Wasser[2], Gerstenbrei, kalte saure Mehlsuppe[3], Wasser in welchem Gerste gewaschen worden ist: so widerliches Essen und Trinken sollte er nicht verachten, sondern vorsprechen bei den niedrigsten Häusern (für Almosen); dann ist er ein wahrer Mönch. (13)

Es gibt viele Stimmen auf der Erde, von Göttern, von Menschen und von Tiere, schauderhafte, furchterregende, und schreckliche Geräusche; wenn er sie hört, ohne zu zittern, dann ist er ein wahrer Mönch. (14)

Er der alle religiösen Disputationen versteht, [der zusammen mit Gefährten-Mönchen lebt][4], der Selbstdisziplin ausübt[5], der über seine Seele meditiert, der weise ist, kühn und alles beachtet, der

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[1] Die Kommentatoren liefern diese Worte; etwas zu dieser Behauptung ist gewünscht, um einen in sich schlüssigen Sinn zu machen, aber es gibt nicht so viel als einen Wink davon im eigentlichen Text. Wie es jetzt steht, würde der Sinn genau das Gegenteil von dem sein von dem in der Übersetzung gegebenen, welches in einer besseren Übereinstimmung mit dem bestehenden Brauch ist.

[2] Âyâmaga, es wird âkâmaka in Sanskrit wiedergegeben, und erklärt avasrâvana, d.h. avasrâvana (hier ist der Unterschied das nicht kursive ‚s’) Siehe auch Leumann, Aupapâtika Sûtra, Glossar s. v.

[3] Sauvîra, erklärt ñgika, das Wasser von gekochtem Reis in einem Zustand der spontanen Gärung

[4] Dies ist ein späterer Zusatz, erwiesen solcher zu sein durch das Versmass, obwohl die Kommentatoren darauf Kommentar abgeben.

[5] Khêyânugaê. Die Kommentatoren erklären khêda durch samyama