Seite LI                                                                                                         Jainismus Inhalt gesamte Vorlesung                                                              Ākārāga Sūtra und Kalpa Sūtra

[Absatz weiter] Sūtra vor. Die letzte Arbeit fügt wenig hinzu, das ist  Material von einem historischen Gesichtspunkt, aber eine Menge an Beschreibungen, die typisch geworden sind und in anderen Gaina Werken zu finden sind angeglichen an ähnliche Umstände. Die Ākārāga Sūtra enthält, neben den oben genannten Abschnitten, einige Verse, die in der Kalpa Sūtra fehlen. Beim vergleichen dieser Verse mit jenen in der achten Vorlesung des ersten Buches, werden wir den großen Unterschied gewahr, der zwischen beiden Teilen der Ākārāga Sūtra besteht, denn in beiden werden verwandte Themen in Āryā Versen behandelt, aber der Unterschied in der Art und in der Behandlung des Versmasses ist eine solche wie nur durch die Annahme einer beträchtlichen Zeitdistanz erklärt werden kann.

Der letzte Teil des dritten Kūlā, welcher die fünf großen Gelübde mit ihren fünfundzwanzig Klauseln behandelt, fordert keine weitere Bemerkung; noch ist nichts mehr zu sagen über die zwölf Verse,  welche den vierten Kūlā bilden, ausser dass sie wahrscheinlich alt sind und hier für den Wunsch eines besseren Platzes hinzugefügt worden sind.

Die Übersetzung von der Ākārāga Sūtra beruht auf meiner Ausgabe des Textes in der Pāli Text Society[1], und die Kommentare gedruckt in der Kalkutta Ausgabe der Ākārāga Sūtra. Sie sind

1. Tīkā von Sīlāka, auch Tattvāditya genannt, gesagt abgeschlossen zu haben im Saka Jahr 798 oder 876 n. Chr., mit der Hilfe von Vāhari Sādhu.

2. Dīpikā von Ginahamsa Sūri, ein Lehrer der Brihat Kharatara Gakkha. Die Dīpikā ist fast mündlich aus der Tīkā kopiert, welche sie vorgibt zu verringern zu einem kleineren Kompass. Aber die Reduzierung besteht fast ausschließlich in der Unterlassung der Sīlāka Kommentare über die Niryukti Verse, welche seine Einführung zu jeder Vorlesung und Lektion bilden.

3. Pārsvakandra's Bālāvabodha oder Gugerati Glosse. In einigen Teilen des zweiten Buches, die nicht in den älteren Kommentaren erklärt sind, war diese Glosse die einzige Hilfe die ich hatte. Im allgemeinen folgt sie nahe der Erklärung der älteren Kommentaren, besonders dieser von der Dīpikā.

Über die Kalpa Sūtra habe ich ausführlich in

nächste Seite LII


 

[1] The Āyārāmga Sutta of the Ēvetāmbara Jains, London, 1882