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ohne eine feindliche Partei bildeten, noch weiterbestanden, denke ich, um innerhalb der Vereinigten Kirche einige besondere Gebräuche der alten beizubehalten[1]. Da diese strengen Regeln nicht Teil des alten Glaubens bildeten, und Mahâvîra, daher, sie eingeführt haben muss, ist es wahrscheinlich, daß er sie von den Akêlakas oder Âgîvikas, den Anhängern von Gôsâla auslieh, mit dem, wie es gesagt ist, er in enger Begleitung für sechs Jahre Askese ausübend gelebt hat. Wir können Mahâvîra’s Übernahme von einigen religiösen Vorstellungen und Praktiken der Âgîvikas als an sie gemachte Zugeständnisse betrachten, um Gôsâla und seine Jünger für sich zu gewinnen. Dieser Plan scheint für einige Zeit Erfolg gehabt zu haben; aber am Ende stritten die alliierten Führer, ist es zu vermuten, über die Frage, wer der Anführer der vereinigten Sekten war. Mahâvîra’s Position wurde offenbar von seiner vorübergehenden Verbindung mit Gôsâla gestärkt, aber der Letztere scheint dadurch verloren haben, wenn wir der Darstellung der Gainas glauben schenken, und sein tragisches Ende muss ein schwerer Schlag für die Aussichten seiner Sekte gewesen sein.

Wahrscheinlich lieh Mahâvîra viel mehr von anderen Sekten als wir jemals in der Lage sein werden zu beweisen. Es muss leicht gewesen sein, neue Lehren zum Gaina Glaubensbekenntnis hinzuzufügen, da es kaum ein System im wahrsten Sinne des Wortes bildet. Jede Sekte, oder Bruchteil einer Sekte, die mit der Gaina Kirche durch die erfolgreiche Politik von Mahâvîra vereinigt war[2], mag  einige ihrer Lieblings-Spekulationen mitgebracht haben, und höchstwahrscheinlich auch ihren Lieblingsheiligen, die als Kakravartins oder Tîrthakaras anerkannt waren. Dies ist natürlich nur eine Vermutung von mir; aber es würde die seltsame Hagiologie der Gainas darstellen, und in Ermangelung von irgendeiner Spur oder direktem Beweis, sind wir getrieben, auf Vermutungen zu bauen, und jene verdienen den Vorzug, welche die

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[1] Wie ich in der obigen Anmerkung 2, S. 119 gesagt habe, hat diese Meinungsverschiedenheit wahrscheinlich Veranlassung zu der Teilung der Dirche in Svêtâmbaras und Digambaras gegeben. Aber diese beiden Zweige sind nicht direkt aus der Gruppe von Pârsva und der von Mahâvîra herausgewachsen; denn beide anerkennen Mahâvîra als ein Tîrthakara.

[2] Mahâvîra muss auf seine Art ein grossartiger Mensch gewesen sein, und ein hervorragender Führer unter seinen Zeitgenossen; er verdankte die Stellung eines  Tîrthakara wahrscheinlich nicht so viel wegen der Heiligkeit seines Lebens, als wegen seinem Erfolg in der Verbreitung seines Glaubensbekenntnisses. Hier geht HJ fehl; Tîrthakara wird man nicht aufgrund der Fähigkeit den Glauben zu verbreiten, sondern einzig und allein nur aufgrund der Einhaltung der drei Juwelen, dem Weg zu der schlussendlichen Befreiung. Er ist wie der Name schon verrät dreifältig: Samyak Darshana (Richtiges Sehen), Samyak gyan (Richtiges Wissen), and Samyak charitrya (Richtiges Verhalten).Nur eine gleichzeitige Ausübung dieser drei führt zur Befreiung. Und aus diesem Grund werden diese drei Exzellenzen metaphorisch Triratna (drei Juwelen) genannt. Der Titel Trîthankara kann nicht von Menschen gegeben werden wie die Tiara den Papst in Rom zum Oberhaupt als Symbol für die Ernennung übergeben wird, Hellsehen, unmittelbare Wahrnemung der Gedanken anderer Menschen, Allwissen ist die Gabe der Schöpfung für all jene Menschen, die diesen Weg zu Ende gegangen sind, gemäss Max Weber war Mahâvîra der letzte Mensch der dies erreichte. [ΑΏ 2009 a.D.]