SEITE 117 Jainismus Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Uttarâdhyayana Sûtra
[Absatz geht weiter] Seelen-(Frieden) wurde (dadurch) gestört; und dann sah sie ihn. (34)
Sie erschrak, als sie sich allein mit dem Mönch entdeckte; die Arme über der Brust verschränkend sank sie zitternd zu Boden. (35)
Als der Prinz, Samudravigaya’s Sohn, sie erschrocken und zitternd sah, sprach er die folgenden Worte: (36)
"Ich bin Rathanêmi, O liebe, schöne, süß-sprechende Dame! Nehme mich an als deinen Liebhaber, O schlanke Eine O[1], du wirst keinen Grund haben, dich zu beklagen." (37)
"Komm, laß uns Vergnügungen genießen, denn es ist eine seltene Chance, (als) ein Mensch geboren zu werden; nachdem wir Vergnügungen genossen haben, werden wir auf den Weg der Ginas eintreten." (38)
Als Râgîmatî merkte, daß Rathanêmi’s Willensstärke gebrochen war, und die Versuchung ihn überkommen hatte, verlor sie nicht ihre Geistesgegenwart und verteidigt ihr Selbst bei dieser Gelegenheit. (39)
Die Tochter des besten Königs, getreu zu Selbstkontrolle und ihren Gelübden, behauptete die Ehre ihres Clans und Familie, und ihre Tugend, und sprach zu ihm: (40)
"Wenn du die Schönheit von Vaisramana[2] besitzt, die angenehmen Manieren von Nalakûbara[3], wenn du wärst wie Purandara[4] selbst, sollte ich keine Lust auf dich haben." (41)
nächste SEITE 118