SEITE 128 Jainismus Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Uttarâdhyayana Sûtra
[Absatz weiter] Geburten ein Ende setzt, der allwissende Gina, das Gestirn[1], das Licht in die ganze Welt der lebenden Wesen bringt."(78)
"Gut, Gautama, usw." (wie in Vers 28). (79)
"Kennst du, O Weiser, einen sicheren, fröhlichen und ruhigen Ort für lebende Wesen, die an Schmerzen leiden[2] von Körper und Geist?" (80)
"Es gibt einen sicheren Platz im Hinblick auf alles, aber schwierig sich zu nähern, wo es kein Alter noch Tod, noch Schmerz, noch Krankheit gibt." (81)
Kêsi sagte zu Gautama, "Wie wird dieser Ort genannt?" Zu diesen Worten von Kêsi gab Gautama folgende Antwort: (82)
"Es ist, was Nirvâna genannt wird, oder Freiheit von Schmerzen, oder Vollkommenheit, welches in Sicht von allen ist; es ist der sichere, fröhliche und ruhige Ort, den die großen Weisen erreichen." (83)
"Das ist der ewige Ort, in Sicht von allen, aber schwer sich zu nähern. Jene Weisen, die ihn erreichen sind von Sorgen befreit, sie haben dem Strom der Existenz ein Ende gesetzt." (84)
"Gut, Gautama, du besitzt die Weisheit, du hast meine Zweifel zerstreut; Ehrerbietung zu dir, der du nicht von Zweifeln behelligt wirst, der das Meer ist, sozusagen, von allen Sûtras." (85)
Nachdem sein Zweifel gelöst worden war, Kêsi, von enormer Heiligkeit, verneigte seinen Kopf zum berühmten Gautama. (86)
Und im angenehmen (Tinduka Park) nahm er aufrichtig das Gesetz der fünf Gelübde an, das durch den ersten Tîrthakara verkündet wurde, gemäss der Lehre des letzten Tîrthakara. (87)
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