SEITE 21 Jainismus Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Uttarâdhyayana Sûtra
Mahâvîra hat (so) die erste Art beschrieben, in welcher ein unwissender Mensch, da Vergnügungen verhaftet, sehr grausame Handlungen tut. (4)
Ein Mann, angehaftet an Lüsten und Vergnügungen wird in der Falle (des Betrugs) gefangen werden. (He thinks): (Er denkt): "Ich sah nie die nächste Welt, aber ich habe mit meinen eigenen Augen die Vergnügungen diees Lebens gesehen." (5)
"Die Freuden dieses Lebens sind (wie sie waren) in deiner Hand, aber die künftigen sind unsicher[1]. Wer weiß, ob es eine andere Welt, oder nicht? " (6)
Der Narr prahlt: "Ich werde die Begleitung der (meisten) Menschen haben[2]." Aber durch seine Liebe zu Lüsten und Vergnügungen wird er zu Kummer kommen. (7)
Dann beginnt er grausam gegen bewegliche und unbewegliche Wesen zu handeln, und er tötet lebende Wesen mit einer Absicht oder ohne. (8)
Ein unwissender Mensch tötet, lügt, betrügt, verleumdet, heuchelt, trinkt Alkohol und isst Fleisch, denkt, dass dies die richtige Sache zu tun ist. (9)
Überheblich in Worten und Taten, begierig nach Reichtum und Frauen, sammelt er Sünden auf zwei Arten[3], gerade wie eine junge Schlange Staub sammelt (beide auf und in seinem Körper). (10)
Dann leidet er schlimm und wird von Krankheit befallen; und er ist in Angst vor der nächsten Welt, wenn er über seine Taten nachdenkt. (11)
Ich habe von den Orten in der Hölle gehört, und der Bestimmung des Sünders, wo die Narren, die grausamen Taten tun, heftig leiden werden. (12)