SEITE 5 Jainismus Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Uttarâdhyayana Sûtra
oder Verletzendes sagen, weder um seiner selbst willen noch für jemand anders, noch ohne solch einen Beweggrund. (25).
In Geschäften von Friseuren[1] oder Häusern, auf dem Boden, der zwei Häuser trennt, oder auf der Landstrasse, sollte ein einziger Mönch nicht mit einer einzigen Frau stehen, noch soll er sich mit ihr unterhalten. (26)
Jede Anweisung, die die Weisen[2] mir in einer netten oder einer groben Art geben mögen, werde ich mit Hingabe akzeptieren, denken, dass es für mein Wohlergehen ist. (27)
(Des Lehrers) Anweisung, seine Methode sie zu geben, und sein Tadeln böser Handlungen sind als segensreich betrachtet durch den intelligenten, aber hasserfüllt durch den schlechten Mönch. (28)
Weise, furchtlose Mönche betrachten selbst eine grobe Anleitung als eine Gunst, aber die Narren hasse es, obwohl es Geduld und Reinheit des Geistes erzeugt. (29)
Er sollte einen niedrigen, festen Sitz besetzen, der nicht schwankt; selten erhebend und nie ohne einen Grund, sollte er regungslos sitzen. (30)
Zur rechten Zeit sollte ein Mönch sich aufmachen, und er sollte zum richtigen Zeitpunkt zurückkehren; vermeidend, etwas außerhalb der Zeit zu tun, sollte er tun, was für jede Periode des Tages angemessen ist. (31)
Ein Mönch sollte sich nicht (essenden Leuten), die in einer Reihe sitzen nähern, sondern sollte Almosen sammeln, die freiwillig gegeben werden; gebettelt habend nach den sanktionierten Regeln, sollte er einen bescheidenen Teil zur richtigen Zeit essen. (32)
Ein Mönch sollte (für seine Almosen) allein warten, nicht zu weit von anderen Mönchen, noch zu nahe an sie, aber so, dass er nicht von einer anderen Partei gesehen wird; ein anderer Mönch sollte nicht an ihm vorbeigehen um seinen Startplatz von ihm zu bekommen. (33)