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SÛTRAKRIGA.

ERSTES BUCH[1].

Vierte Vorlesung,

genannt
WISSEN ÜBER FRAUEN[2].

Zweites Kapitel.

Ein Mönch, ledig[3] lebend, sollte sich nicht verlieben; wenn er Vergnügungen liebt, sollte er wieder gleichmütig werden. Höre jetzt die Freuden von Sramanas, welchen sich einige Mönche erfreuen. (1)

Wenn ein Mönch das Gesetz bricht, (über eine Frau) schwärmt, und von dieser Leidenschaft absorbiert wird, hinterher

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[1] Srutaskandha. Sein Sanskrit-Titel erwähnt durch Sîlâka ist Gâthâshô dasaka, d.h. das Buch, dessen Sechzehnte Vorlesung Gâthâ genannt wird. Es ist erwähnt in der Uttarâdhyayana XXXI, 13 durch den Namen der sechzehn Gâthâs, siehe oben, SEITE 182.

[2] Diese ganze adhyayana ist in der archaischen Form von Âryâ abgefasst, über die ich ausführlich im achtunddreißigten Band der Zeitschrift der Deutschen Orientalischen-Gesellschaft, SEITE 594 behandelt habe. Das gleiche Versmass kommt auch in der Suttanipâta der Buddhisten (Ed. Fausböll, 26 f., 170 ff.) vor, eine Tatsache, der ich nicht bewusst war, als ich das eben erwähnte Papier schrieb.

[3] Oê = êkah, erklärt: frei von Liebe und Haß