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die er betrogen hat), er lobt sich selbst, und freut sich, und läßt nicht ab (von seinen abscheulichen Praktiken); er verbirgt das Böse, das er anderen getan hat, und erwirbt nicht ein reines Lêsyâ. Dabei entsteht das schlechte Karman für ihn. Dies ist die elfte Art von Sünden zu begehen, nämlich durch Betrug. (20)

12. Wir behandeln nun die zwölfte Art von Sünden zu begehen, nämlich durch Gier. Diese (ketzerischen Mönche), die in Wäldern leben, in Hütten, um Dörfer herum, oder einige geheime Riten ausüben, sind nicht gut beherrscht, noch haben sie sich gut (von Tötung) aller Arten von lebenden Wesen enthalten. Sie wenden Rede an, die wahr ist und unwahr zu gleicher Zeit[1]: "schlagt mich nicht, schlagt andere, missbraucht mich nicht, missbraucht andere, fangt mich nicht, fangt andere; quält mich nicht, quält andere, nehmt mir nicht das Leben, nehmt anderen das Leben[2]." Und so sind sie zu sinnlichen Genüssen gegeben, begehren sie, werden von ihnen gefangen gehalten, lieben sie leidenschaftlich für vier oder fünf Jahre, sechs oder zehn Jahre - (die Zeitspanne) kann kürzer oder länger sein. Nachdem diese Freuden genossen habend, und zu der ihnen zugewiesenen Zeit gestorben, werden sie an einigen Orten bewohnt von Asuras und Übeltätern geboren werden. Und wenn sie daraus freigegeben werden, werden sie stumm und taub oder blind[3] geboren werden, oder stumm von Geburt. Dabei entsteht das schlechte Karman für ihn. Dies ist die zwölfte Art von Sünden zu begehen, nämlich durch Gier. (21)

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[1] Betreffend der vierfältigen Teilung von Rede siehe oben, SEITE 335, und Teil I, Uttarâdhyayana SEITE 150, Anmerkung 2

[2] Die Bedeutung ist, dass Brahmanen es ein Kapitalverbrechen erklären, einen Brahmanen zu töten, aber ein verzeihliches Verbrechen, einen Sûdra zu töten

[3] Tammûyattâe = tamômûkatvêna, erklärt entweder blind von Geburt, oder absolut dumm oder unwissend