SEITE 212                                                                             Jainismus  Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung                                                 Uttarâdhyayana Sûtra

ein Ort namens Îshatprâgbhâra[1], welcher die Form eines Regenschirms hat; (dorthin gehen die vollendete Seelen). (58)

Er ist fünfundvierzig hunderttausend Yôganas lang und auch so viel breit, und es ist etwas mehr als dreimal so viele im Umfang. (59)

Seine Dicke beträgt acht Yôganas, er ist am größten in der Mitte, und verringert[2] gegen den Rand, bis er dünner ist als der Flügel einer Fliege. (60)

Dieser Ort, von Natur rein, bestehend aus Weißgold, ähnelt in der Form einem offenen Schirm, wie es von den besten Ginas gesagt wurde. (61)

(Darüber) ist ein reiner gesegneter Ort (genannte Sîtâ), welcher weiss wie eine Muschel- Schale, der aka -Stein[3], und Kunda-Blumen ist, ein gana dort ist das Ende der Welt. (62)

Die vervollkommneten Seelen dringen in den sechsten Teil[4]  der obersten Krôsa von der (oben erwähnten) Yôgana. (63)

Dort an der Spitze der Welt wohnen die seligen vervollkommneten Seelen, frei von aller Seelenwanderung, und angekommen in dem ausgezeichneten Zustand der Vollkommenheit. (64)

Die Dimension einer vervollkommneten Seele ist zwei Drittel der Höhe, die das Individuum in seiner letzten Existenz hatte. (65)

Die vervollkommneten Seelen, einzeln betrachtet, (als Individuen) haben einen Anfang, aber kein Ende; gemeinschaftlich

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[1] Ähnliche Einzelheiten sind in der Aupapâtika Sûtra gegeben (Ed. Leumann, § 163 f.)

[2] Nach der Kommentator, der Schrift zitiert, verringert es einen agula jeden Yôgana

[3] Vergleiche XXXIV, 9 und Anmerkung. Die Kommentatoren behandeln hier aka als eine eigenständige Substanz ohne irgendeine Erklärung anzubieten. The Dîpikâ schreibt sîtâ instead statt sîtâ.

[4] oder 333 ⅓ dhanus